SELBSTSTÄNDIGKEIT
Wie sicherst du dich als Selbstständiger ab?
Als Selbstständiger bist du dein Unternehmen – fällst du aus, fällt der Umsatz aus. Die drei größten Risiken: eigene Arbeitskraft (Krankheit, Burnout, Unfall), Kundenkonzentration und Scheinselbstständigkeit. Beraterium hilft dir, diese Risiken mit dem 2-Wochen-Risiko-Kompass in Euro bewertet sichtbar zu machen – bevor der Ernstfall eintritt.
DIREKT-CHECK
Wann solltest du deine Absicherung prüfen?
Du solltest deine Risiken jetzt strukturiert prüfen, wenn mindestens eines dieser Kriterien zutrifft:
- Ein Hauptkunde macht mehr als 40 % deines Umsatzes aus
- Du hast keine Vertretung für Krankheit oder Urlaub
- Du arbeitest überwiegend für einen Auftraggeber
- Deine Rücklagen reichen nicht für 3–6 Monate Ausfall
- 0 TageLohnfortzahlung – Ausfall = Einkommensausfall
- 83 %Umsatz von einem Kunden = Scheinselbstständigkeits-Risiko
- 4–6 WochenKrankheit können existenzbedrohend werden
- 2 WochenRisiko-Kompass von Beraterium für Solo
DIE DREI KERNRISIKEN
Warum sind genau diese drei Risiken existenziell?
Als Solo-Selbstständiger bist du dein Unternehmen – Person und Betrieb sind identisch. Deshalb wirken drei Risiken bei dir anders als in jedem anderen Unternehmen: Sie treffen nicht eine Abteilung, sondern sofort dein gesamtes Einkommen.
- Ausfall der Arbeitskraft: Es gibt keine Lohnfortzahlung und keine Vertretung – schon 4–6 Wochen Krankheit oder Burnout können existenzbedrohend werden, während Miete, Versicherungen und Software weiterlaufen
- Kundenkonzentration: Macht ein Hauptkunde mehr als 40 % deines Umsatzes aus, entscheidet dessen Budgetplanung über deine Existenz – ein einziger gekündigter Vertrag reicht
- Scheinselbstständigkeit: Die Deutsche Rentenversicherung kann rückwirkend Sozialversicherungsbeiträge über Jahre nachfordern – oft fünfstellige Beträge, die ohne Rücklagen nicht zu stemmen sind
DIE DREI HAUPTRISIKEN
Was passiert, wenn du nichts vorbereitest?
Als Solo-Selbstständiger trägst du jedes Risiko allein – ohne Betriebsrat, ohne IT-Abteilung, ohne Vertretung.
Du fällst aus
Krankheit, Burnout oder Unfall stoppen sofort dein Einkommen – während Miete, Versicherungen und Software weiterlaufen.
Ein Kunde fällt weg
Wenn ein Hauptkunde kündigt, bricht der Umsatz ein. Ohne Diversifikation reicht ein Vertrag, um deine Existenz zu gefährden.
Scheinselbstständigkeit droht
Die Deutsche Rentenversicherung kann rückwirkend Sozialversicherungsbeiträge über Jahre nachfordern – oft erst Jahre später.
DIESE WOCHE MACHBAR
Was kannst du sofort für deine Absicherung tun?
Absicherung muss nicht mit einem großen Projekt beginnen. Diese fünf Schritte kannst du diese Woche anstoßen – jeder einzelne senkt dein Risiko messbar.
Kundenanteile ausrechnen
Rechne aus, wie viel Prozent deines Umsatzes jeder Kunde ausmacht. Liegt einer über 40 %, ist Diversifikation deine wichtigste Baustelle – plane aktiv Akquise-Zeit ein.
Rücklagen-Reichweite prüfen
Teile deine Rücklagen durch deine monatlichen Fixkosten. Weniger als 3 Monate Reichweite heißt: Sparrate erhöhen, bevor du in andere Absicherung investierst.
Verträge prüfen
Prüfe deine Rahmenverträge auf Scheinselbstständigkeits-Indizien: Weisungsbindung, feste Zeiten, Exklusivität. Formulierungen lassen sich oft nachverhandeln.
Notfallkontakte klären
Wer informiert deine Kunden, wenn du morgen ausfällst? Ein Kollege, Partner oder Netzwerk-Kontakt mit Zugriff auf eine simple Notfall-Liste genügt für den Anfang.
Risikobild erstellen
Bewerte deine drei Kernrisiken in Euro – selbst mit dem kostenlosen Blindspot Check oder strukturiert mit dem 2-Wochen-Risiko-Kompass von Beraterium.
SCHEINSELBSTSTÄNDIGKEIT
Woran erkennst du ein Scheinselbstständigkeits-Risiko?
Scheinselbstständigkeit liegt vor, wenn du formal als Freelancer arbeitest, aber tatsächlich wie ein Angestellter in ein Unternehmen eingebunden bist. Die Praxis der Deutschen Rentenversicherung zeigt: Wer mehr als 83 % seines Umsatzes von einem Auftraggeber erzielt, gerät schnell unter Verdacht. Diese Kriterien sind die stärksten Indizien:
Wichtiger als die reine Auftraggeberzahl ist die Art der Zusammenarbeit. Bei Unsicherheit schafft eine Statusfeststellung bei der Deutschen Rentenversicherung Klarheit – besser proaktiv als in einer Betriebsprüfung.
- Du arbeitest überwiegend oder ausschließlich für einen Auftraggeber
- Du bist an feste Arbeitszeiten oder Anwesenheitspflichten gebunden
- Du arbeitest weisungsgebunden – der Auftraggeber bestimmt, wie du arbeitest, nicht nur was
- Du bist in Teams, Tools und Prozesse des Auftraggebers eingebunden wie Festangestellte
- Du trägst kein unternehmerisches Risiko und trittst nicht am Markt auf (keine eigene Website, keine weiteren Kunden-Akquise)
SO HILFT BERATERIUM
Wie hilft dir Beraterium, handlungsfähig abgesichert zu sein?
Absicherung beginnt mit einem klaren Bild deiner Risiken. Der 2-Wochen-Risiko-Kompass von Beraterium deckt Ausfall, Kundenkonzentration und Scheinselbstständigkeit auf – in Euro bewertet, mit konkreten nächsten Schritten. Du willst erst einmal selbst testen, wo du stehst? Der kostenlose Blindspot Check zeigt dir in 10 Minuten deine größten blinden Flecken.
Die Methode
Der 3-Ebenen-Gefahrenkatalog: Gefahren sammeln, Risiken in Euro bewerten, Maßnahmen priorisieren.
2-Wochen-Risiko-Kompass
In zwei Wochen zu einem vollständigen Risiko-Lagebild – speziell für Solo-Selbstständige und Freelancer.
Doppelte Garantie
Kein relevantes Risiko gefunden oder kein Nutzen? Du erhältst den vollen Betrag zurück.
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Frequently asked questions
Was sind die größten Risiken für Selbstständige und Freelancer?
Die drei größten Risiken für Solo-Selbstständige sind: (1) Ausfall der eigenen Arbeitskraft — durch Krankheit, Burnout oder Unfall — ohne Vertretung und ohne Gehaltsfortzahlung; (2) Kundenkonzentration — wenn ein Hauptkunde wegbricht, bricht der Umsatz weg; (3) Scheinselbstständigkeit — eine rückwirkende Feststellung kostet Sozialversicherungsbeiträge über mehrere Jahre. Der 2-Wochen-Risiko-Kompass von Beraterium deckt alle drei auf.
Was passiert, wenn ich als Selbstständiger krank werde?
Als Selbstständiger gibt es keine Lohnfortzahlung — fällt die Arbeit aus, fällt auch das Einkommen aus. Gleichzeitig laufen fixe Kosten (Miete, Versicherungen, Software) weiter. Ohne Notfallplan und ausreichende Rücklagen kann schon ein 4–6-wöchiger Ausfall existenzbedrohend werden. Beraterium hilft, dieses Szenario konkret zu bewerten und einen Notfallplan zu entwickeln — bevor der Ernstfall eintritt.
Was ist Scheinselbstständigkeit und wie prüfe ich, ob ich betroffen bin?
Scheinselbstständigkeit liegt vor, wenn jemand formal als Freelancer arbeitet, aber tatsächlich wie ein Angestellter in ein Unternehmen eingebunden ist — erkennbar an Kriterien wie ausschließlich einem Auftraggeber, festen Arbeitszeiten und weisungsgebundener Arbeit. Die Deutsche Rentenversicherung kann rückwirkend Sozialversicherungsbeiträge über Jahre nachfordern. Beraterium bewertet das Scheinselbstständigkeitsrisiko als Teil des Solo-Risiko-Kompasses.
Wie viele Auftraggeber brauche ich, um Scheinselbstständigkeit zu vermeiden?
Es gibt keine gesetzliche Mindestanzahl, aber die Praxis der Deutschen Rentenversicherung zeigt: Wer mehr als 83 % seines Umsatzes von einem Auftraggeber erzielt, gerät schnell unter Verdacht. Wichtiger als die reine Zahl ist die Art der Zusammenarbeit — Weisungsbindung, feste Arbeitszeiten und fehlende unternehmerische Eigenständigkeit sind stärkere Indizien als die Auftraggeberanzahl allein.
Wie viele Rücklagen sollte ich als Selbstständiger aufbauen?
Als Faustregel: mindestens 3–6 Monatsausgaben als Notreserve. Die genaue Höhe hängt von deinen Fixkosten, Krankenversicherung und Kundenkonzentration ab. Beraterium bewertet dein persönliches Ausfallszenario in Euro – statt mit pauschalen Prozentregeln.
Wer hilft Selbstständigen bei der Risiko-Absicherung?
Beraterium unterstützt Solo-Selbstständige und Freelancer mit dem 2-Wochen-Risiko-Kompass – Ausfall, Kundenkonzentration und Scheinselbstständigkeit in Euro bewertet, mit konkreten nächsten Schritten.
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